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In der Stadt war´s ja im Gegensatz zu Restösterreich nicht sehr winterlich zuletzt, also hatten wir eher Gatsch erwartet im Wienerwald: aber es sollte ein geradezu alpines Abenteuer am Mount Hermann werden! Meterhohe Schneewächten mussten bezwungen werden, ausreichend kalt und windig und teilweise auch recht rutschig war´s - aber um es vorwegzunehmen: alle 15 ULT Heustadlwasser Teams haben es gut ins Ziel geschafft.

Der Vienna Winter Trail ist mittlerweile schon der "klassische" Saisonauftakt für das ULT Heustadlwasser: schnell muss man sein - allerdings bei der Anmeldung, weil 200 Teilnehmer als Limit. Beim Lauf selber steht der Spass statt des Wettkampfgedankens im Vordergrund, und davon gab es heuer wieder genug. Eine Besonderheit des Laufs ist die wirklich reichliche und sehr gute Verpflegung, es soll einige Teilnehmmer geben, die mehr Kalorien zu sich genommen als verbraucht haben ;-)

Genug der Worte, es gibt ganz viele Bilder zum Anschauen!

Im Jahre 2017 hatte ich zwei Gedanken in meinem Kopf: mit der Nostrifizierung fertig zu werden und irgendwann einen Marathon zu laufen. Beide Ziele schienen mir damals unerreichbar zu sein – was sich falsch herausstellte. Ende 2017 kam das erste Ziel in erreichbare Nähe und realisierte sich Anfang 2018. Dann kamen die Sponsion und meine lieben Freunde aus Ungarn. Und diese schenkten mir ein verlängertes Wochenende in Verona für 18. November… inklusive einer Teilnahme am Marathon bzw. Halbmarathon.

Ein Traillauf in Marokko im Atlas Gebirge, Start auf 1800m/m mit einer maximalen Höhe über 3000m/m;  Das klang sehr verführerisch und schon waren wir angemeldet.

Der Veranstalter bietet ein breites Spektrum von Distanzen zwischen 30km und 100km. Am Donnerstag fliegen wir über Madrid nach Marrakesch. Alles läuft gut, wir werden vom Flughafen abgeholt und ins Hotel gebracht. Am Freitag in der Früh starten 2 Shuttles pünktlich (!!!) Richtung Osten.  7 Stunden später landen wir im „Happy valey“ – Ait Bouguemez mitten im hohen Atlas. Unterwegs gibt’s eine Pause fürs Mittagsessen und ich koste mein erstes  Tajine, ein traditionelles marokkanisches Gericht. Schon in der Woche vor dem Abflug haben wir die  Information bekommen, dass der Winter heuer sehr früh gekommen ist, teilweise liegt schon Schnee und die Streckenführung muss geändert werden.  Am späteren Nachmittag erreichen wir das Race Village. Es warten auf uns die Startunterlagen, neue Streckenpläne, ein kulturelles Programm der einheimischen Berber … und eine beißende Kälte. Hier ist kälter als zu Hause!!!  Deshalb schlafen wir nicht draußen in Zelten sondern in „Gites“, was auch immer es wird. Die Unterkunft ist sehr nett, aber genauso kalt, wie im Freien.  Ich bin sehr froh, dass wir Schlafsäcke mithaben. Abendessen, alles für den Start vorbereiten und ab in den Schlafsack.